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Zusammenfassung

Wettbewerbsfähigkeit und biologischer Landbau aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Empirische Studien zur bäuerlichen Landwirtschaft in Österreich. Habilitationsschrift. Universität für Bodenkultur Wien


Kirner, L.

2008

Die vorliegende Habilitationsschrift umfasst die Rahmenschrift, eine Auswahl von eigenen Forschungsbeiträgen und ein Verzeichnis weiterer wissenschaftlicher Aktivitäten. Am Beginn der Rahmenschrift werden die beiden Forschungsfelder "Wettbewerbsfähigkeit von landwirtschaftlichen Betrieben" und "sozioökonomische Aspekte des biologischen Landbaus" vorgestellt. Im Anschluss werden eigene ausgewählte Artikel präsentiert und zusammen mit Beiträgen anderer Autoren diskutiert. Das Resümee der Rahmenschrift streicht die wesentlichsten Ergebnisse und methodischen Ansätze hervor. Das Beharrungsvermögen von Familienbetrieben, vor allem in Bergregionen, kann primär durch die Höhe der Opportunitätskosten erklärt werden. Zudem lässt sich die Wettbewerbsfähigkeit von Familienbetrieben eingehender beurteilen, wenn Daten nicht nur vom landwirtschaftlichen Betrieb, sondern vom gesamten Haushalt in die Überlegungen einfließen. Die wiederholte Befragung identer Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen belegt, dass beabsichtigtes und tatsächliches Verhalten in der Praxis teilweise voneinander abweichen. Diese Vorgehensweise in Befragungen erlaubt wertvolle Einblicke in Entscheidungsprozesse von Bauern und Bäuerinnen und könnte auch in anderen wissenschaftlichen Studien häufiger angewendet werden. Generell verfolgten die vorgelegten Arbeiten das Ziel, wissenschaftliche Grundlagen für in der Praxis relevante Problemstellungen zu erarbeiten.